WestInvest InterSelect
Offener Immobilienfonds – überzeugt aufgestellt
Eine stabile Rendite ist unter anderem von der gezielten Aufstellung im Markt abhängig. Nicht nur die sorgfältige Verteilung der Investments über Standorte, basierend auf umfangreichen Marktanalysen, sondern auch eine strategische Allokation über die Nutzungsarten Büro, Einzelhandel, Hotel und Logistik spielt für das Gesamtergebnis eine entscheidende Rolle. Denn diese sind wiederum mit verschiedenen Branchen und Sektoren der Wirtschaft verknüpft, die sich konjunkturell unterschiedlich entwickeln können.
Was geschieht aktuell hinter den Kulissen des Fonds? Was bestimmt die Qualität des Portfolios, damit WestInvest InterSelect so aufgestellt ist, dass er in jeder Hinsicht weiterhin vom Aufschwung profitiert?
Einblicke in die Arbeit des Fondsmanagements von WestInvest InterSelect gibt der neue Film. Erfahren Sie hier, warum es sich lohnt, in WestInvest InterSelect investiert zu sein.
Dekapedia: Rentengarantie
Stabilitätsprogramm
Die Pyramiden von Giseh gehören zu den sieben Weltwundern – mit ihrem stabilen Fundament sind sie eines der ältesten Bauwerke der Menschheit. Ähnlich sollte auch die Bevölkerungspyramide aufgebaut sein, mit der unser Rentensystem funktioniert. Das Problem: Mittlerweile kommen immer mehr Rentenempfänger auf immer weniger Beitragszahler. Aus der Pyramide ist inzwischen eher ein Pilz geworden. Diese Entwicklung gefährdet das Ziel der gesetzlichen Rente, den Lebensstandard im Alter stabil zu halten.
Im Jahr 2009 drohten erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Rentenkürzungen. Denn durch die Förderung der Kurzarbeit sank der Bruttolohn pro Kopf, der wiederum als Bemessungsgrundlage für die jährliche Rentenanpassung dient. Entsprechend hätten im Folgejahr auch die Ruhestandsbezüge geringer ausfallen müssen – wenn die Große Koalition zuvor nicht die Rentengarantie eingeführt hätte. Seither können die Bezüge selbst bei fallenden Löhnen nicht mehr sinken.
Kürzungen werden nachgeholt
Diese Garantie verspricht zunächst einen wirkungsvollen Stabilitätsmechanismus, da die heutige Rentnergeneration mit verlässlichen Bezügen kalkulieren kann. Auf den zweiten Blick zeigen sich aber auch Schwachpunkte. So bleibt das Rentenniveau nur nominal gleich. „Der reale Wert der Rente kann sehr wohl sinken, wenn sie weniger stark steigt als die Inflationsrate“, bringt Stephan Kropp, Experte für Altersvorsorge bei der DekaBank, das Problem auf den Punkt. Ursprünglich waren die Renten an die Beiträge und damit an die Lohnentwicklung gekoppelt. Weil Tariflöhne in der Regel an die Teuerungsraten angepasst werden, war die Kaufkraft der Rente auch in Zeiten hoher Inflation geschützt. Schon die Einführung des Nachhaltigkeitsfaktors im Jahr 2005 bewirkte, dass die Renten weniger stark stiegen als die Löhne. Die Rentengarantie verstärkt diesen Effekt, denn sollten die Durchschnittslöhne infolge einer Wirtschaftskrise sinken, machen die Renten diese Bewegung zwar nicht mit und bleiben konstant. In den Folgejahren aber steigen sie nur halb so stark wie die Löhne – und dies so lange, bis die unterbliebene Kürzung ausgeglichen ist. So geschah es in diesem Jahr: Nach der Nullrunde 2010 wurde die Rente im Juli 2011 um 0,99 Prozentpunkte erhöht. Gemessen an der Lohnentwicklung hätte sie allerdings um 1,99 Prozentpunkte steigen müssen. Martin Gasche vom Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA) rechnet damit, dass die jährlichen Rentenerhöhungen bis zum Jahr 2017 nicht weit über 1 Prozent hinauskommen werden.
Der Nutzen der Rentengarantie für den einzelnen Empfänger ist also nicht so groß, wie man denken könnte. Zusätzlich belastet sie die Gesamtheit der Beitragszahler. Gasche hat die Mehrkosten berechnet: „Ein Prozentpunkt unterlassene Rentenkürzung, kumuliert über sieben Jahre, bis die ausgesetzte Kürzung nachgeholt ist, kostet die gesetzliche Rentenversicherung rund 10 Milliarden Euro.“ (-> „Bodenbildung mit Folgen“) Die Rentengarantie gibt es also nicht umsonst, die jüngeren Generationen tragen die Kosten. Beitragszahler sollten sich daher ihr eigenes Stabilitätsprogramm zusammenstellen – etwa mit fondsbasierten Vorsorgelösungen, die staatliche Förderung, Kapitalgarantien und attraktive Renditeaussichten kombinieren. Gemeinsam mit dem Sparkassenberater lässt sich prüfen, wie die Rentenlücke geschlossen werden kann.

Produktmanagement Retail
Ihre Fondsmacher
Im Grunde genommen haben die Produktmanager Retail der DekaBank ein einziges Ziel: „Den Sparkassenkunden die richtigen Fonds zur richtigen Zeit in einer guten Qualität anzubieten.“ So fasst Hussam Masri, Leiter Produktmanagement Retail, seinen Job zusammen. Diese Aufgabe ist alles andere als eintönig. „Kein Jahr ist wie das andere“, sagt Masri, der seit 2001 für die DekaBank arbeitet. Produktmanager Jan Siorak, immerhin schon vier Jahre im Unternehmen, ergänzt: „Ich befasse mich nahezu täglich mit neuen Aufgabenstellungen.“ Aber was genau machen Produktmanager eigentlich? fondsmagazin hat nachgeforscht.
Bei der Spurensuche ist Geduld gefragt, denn die Mitglieder in Masris Team sind viel beschäftigt. Unter anderem besuchen sie Sparkassen in ganz Deutschland. Ihre Mission: neue Produkte vorstellen und herausfinden, welche Wünsche die Sparkassenkunden haben. Was müssen Fonds für sie leisten und wie bringen sie den größten Nutzen? Allein Hussam Masri nimmt an bis zu 100 Sparkassenveranstaltungen im Jahr teil. „Wir sind oft vor Ort, tauschen uns mit Vorständen, Beratern und Kunden aus. Nur so bekommen wir ein Gefühl dafür, was die Privatanleger bewegt. Das lassen wir in die Produktentwicklung einfließen“, so Masri. Derzeit drehen sich viele Gespräche um die Turbulenzen an den Kapitalmärkten. „Das Sicherheitsbedürfnis ist ausgeprägt wie selten zuvor“, konstatiert Martin Käseberg, Produktmanager für Aktienfonds. Gemeinsam mit den Fondsmanagern stellt er gerade Informationen zusammen, die den Sparern die Angst vor Aktieninvestments nehmen sollen. „Unsere Analyse zeigt: Kaufte man in Korrekturphasen, wie wir sie jetzt wieder erleben, ließen sich auch in der schwierigen Zeit nach der Jahrtausendwende ansprechende Renditen erzielen“, sagt Käseberg. Ein besonders gut geeignetes Produkt, um Chancen am Aktienmarkt in den kommenden Jahren wahrzunehmen, sei DekaFonds – weil er in die wettbewerbsfähigen deutschen Unternehmen investiere.
Das Rad nicht neu erfinden
Der 1956 aufgelegte DekaFonds ist ein Beispiel dafür, dass der richtige Fonds nicht zwangsläufig neu sein muss. Für Privatkunden stehen mehr als 600 Deka Investmentfonds zur Auswahl. Deswegen geht es im Produktmanagement Retail vor allem darum, die Kollegen aus dem Vertrieb und die Sparkassen über die Produkte auf dem Laufenden zu halten – „Produktpflege“ nennt Masri das. „Unser Ziel ist nicht, auf Teufel komm raus Neues zu kreieren. Denn eine gute Fondsidee trägt auch nach Jahren noch so wie zu Beginn“, erläutert er. „Wir stellen aber leider fest, dass viele Sparer derzeit die Risiken von reinen Aktienportfolios nicht eingehen wollen.“ Für sie sind Garantiefonds eine Alternative. Aber wie kann man diese Fonds über den Kapitalschutz hinaus für Anleger noch attraktiver gestalten?
Die beste Gelegenheit, Antworten zu finden, bieten die Strategiezirkel. Bis zu 100 Sparkassen nehmen an den Workshops teil und diskutieren dort über neue Ideen. „Kann die Garantie auch den anfangs gezahlten Ausgabeaufschlag umfassen?“, nennt Produktmanager Jan Siorak einen der Wünsche. Bei Siorak liefen alle Fäden zusammen, als es daran ging, eine neue Generation von Garantiefonds zu entwickeln. Außerdem sollte der Fondskurs stärker als bisher üblich an einer positiven Entwicklung der Aktienbörsen partizipieren. Last, but not least ging es darum, Kursschwankungen während der Laufzeit zu begrenzen, „damit bereits erzielte Erträge in einer Schwächephase nicht wieder komplett aufgezehrt werden“, so der Produktmanager.
„Nach der Diskussion mit den Sparkassen entwickelten wir zusammen mit dem Fondsmanagement die Innovationen, mit denen wir diese Anforderungen in einem neuen Fondskonzept umsetzen konnten“, resümiert Siorak. Anschließend wurde das Konzept in den Produktzirkel eingebracht: Alle vier Wochen treffen sich die 20 Mitglieder, darunter Fondsmanager, Juristen und Volkswirte der DekaBank, und klopfen Ideen auf ihre Praxistauglichkeit ab: ob eine Garantie überhaupt möglich ist, ohne die positive Wertentwicklung zu kappen. Ob sich Wertschwankungen während der Laufzeit reduzieren lassen. Am Ende trifft der Produktzirkel sein Urteil – kompromisslos. „Selbst grundsätzlich gute Ideen müssen wir bisweilen verwerfen“, sagt Masri. Der Grund liegt in den hohen Ansprüchen: Neue Investmentansätze müssen sich nicht nur gut umsetzen lassen. Unverzichtbar ist auch ein Mehrwert für die Anleger gegenüber bereits erhältlichen Angeboten. Diese Vorteile sollte jeder sofort verstehen können – und wertschätzen. Es hat keinen Zweck, ein Produkt anzubieten, für das keine Nachfrage besteht. „Nur wenn wir hinter jeden dieser Punkte einen Haken machen, geht es mit der Entwicklung weiter“, sagt Masri.
Bei Deka-EuroGarant Strategie war das der Fall: In ruhigeren Märkten investiert der Fonds größere Anteile in Aktien als in turbulenten Phasen. Zwar unterliegt der Fondspreis während der Laufzeit Schwankungen, sie sollen aber moderater ausfallen. Der gleichmäßigere Verlauf ermöglicht außerdem eine noch bessere Partizipation bei freundlichen Börsen. Zudem bietet Deka-EuroGarant Strategie ein höheres Garantieniveau, wobei das Garantieversprechen durch die Deka International S.A. nicht bei vorzeitiger Rückgabe greift.
Natürlich kommt der Impuls für einen neuen Fonds auch oft aus dem eigenen Haus. „Wir tauschen uns fast täglich mit den Fondsmanagern aus. Als die Börsenkurse im Juli und August immer weiter fielen und die Nervosität der Marktteilnehmer stieg, wiesen uns die Kollegen auf die Chancen für Discount-Strategien hin“, erinnert sich Produktmanager Winfried Höh. Kunden steigen in den Aktienmarkt ein, jedoch mit einem sogenannten Discount – einer Art Risikopuffer. Man verdient auch, wenn der Aktienmarkt bis zum Ende der Laufzeit nicht steigt. Im Gegenzug sind die Gewinnchancen bei stark steigenden Märkten begrenzt. „Wir sind überzeugt, dass Aktien nach der jüngsten Korrektur preiswert sind“, erklärt Höh. „Außerdem bieten Fonds wie Deka-DiscountStrategie 12/2015 in nervösen Märkten ein attraktives Verhältnis von Risikopuffer zu Renditechance.“
Grünes Licht vom Vorstand
Wenn das Konzept steht, wird es der Geschäftsführung und dem Vorstand vorgestellt. „Erst wenn es hier grünes Licht gibt, beginnt die konkrete Umsetzung“, berichtet Masri. Geht es danach schnell, wird ein Fonds innerhalb von vier Wochen aufgelegt. Es kann bei besonders aufwendigen Neuentwicklungen aber auch deutlich länger dauern. Bei Deka-Vermögenskonzept etwa: „An dem 2011 eingeführten Vermögensmanagement haben 50 Kollegen rund ein Jahr gearbeitet“, sagt die zuständige Produktmanagerin Britta Langer. Die Zielsetzung war beispiellos: Deka-Vermögenskonzept sollte jeden Anleger zu einem maßgeschneiderten Vermögensmanagement führen. Aber nicht zu einer statischen Lösung, sondern zu einer flexiblen, die sich immer wieder an neue Bedürfnisse und das Marktumfeld anpassen lässt. Dafür muss sich täglich und für jeden einzelnen Anleger berechnen lassen, ob sein Portfolio noch den individuellen Vorgaben entspricht. Mit Gehirnschmalz und Unterstützung durch ausgefeilte IT-Systeme erreichte das Team die ambitionierten Ziele.
Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird für jeden Fonds ein Verkaufsprospekt erstellt. Darin ist genau aufgeführt, wie der Fonds funktioniert, aber auch, welche Risiken er mit sich bringt. Nur Fonds, die den Regularien des europäischen Investmentrechts entsprechen, erhalten eine Zulassung (-> „Strenge Vorgaben“). In der Zeit, bis die Genehmigung erteilt wird, widmen sich die Produktmanager den Informationsschriften, die den Fonds einfach und verständlich erklären. „Anleger sollten stets wissen, was sie erwartet“, sagt Masri. So gerüstet, mit einem neuen Fonds im Gepäck, macht sich der Leiter Produktmanagement Retail wieder auf den Weg zu den Sparkassen, „um das Ergebnis vorzustellen, aber auch, um nah an den Kunden zu sein“.
Deka-Euroland Balance
Erfolgsformeln

Wer in den vergangenen Monaten nicht allein auf Aktien setzte, sondern auch Anleihen berücksichtigte, war von den Turbulenzen an den Kapitalmärkten weniger stark betroffen. Eine Anlage in Mischfonds bietet genau diese Kombination. Die spannende Frage dabei: In welchem Verhältnis sollen Aktien und Renten gemischt werden? Deka-Euroland Balance geht hier einen besonderen Weg, weil das Fondsmanagement ein mathematisches Trendfolgemodell nutzt. Mit Erfolg, denn „Kollege Computer“ lässt die brodelnde Unruhe am Markt kalt. Der Rechner wendet konsequent die vom Fondsmanagement vorgegebenen mathematischen Formeln an – mit dem Ziel, die Tragfähigkeit von Trends zu bestimmen.
Rechtzeitig umgeschichtet
Im Juli 2011 gab das Investmentkonzept von Deka-Euroland Balance ein entscheidendes Signal: Für den Aktienindex Euro Stoxx 50 wurde ein negativer Trend festgestellt. Der Mischfonds, der in einem freundlichen Marktumfeld bis zu 25 Prozent Aktien hält, zog sich daraufhin komplett aus Dividendenpapieren zurück. „Wenn die Aktienmärkte deutlich fallen, steuern wir Anleihen erster Bonität als sicheren Hafen an“, erklärt Ulrich Neugebauer, Leiter Quantitative Produkte bei der Deka Investment. Mit seiner defensiven Aufstellung kam Deka-Euroland Balance unbeschadet durch die Börsenturbulenzen – der Fondspreis konnte dank der Beliebtheit von Staatsanleihen aus Kerneuropa sogar zulegen.*
* Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
So einfach das Konzept auf den ersten Blick klingt, in der Praxis erfordert es eine fundierte Expertise. Denn ein Trendfolgesystem, das beispielsweise zu grob kalibriert ist, wird oft zu spät auf Veränderungen reagieren. Ist es dagegen sehr empfindlich eingestellt, handelt es zu früh, „springt jeder kurzfristigen Marktbewegung hinterher und würde in einem schwankenden, per saldo aber seitwärts laufenden Markt schlecht abschneiden“, erklärt Neugebauer. Davor ist auch Deka-Euroland Balance nicht gefeit. Aber die Deka-Strategen steuern dagegen: „Die Kunst besteht darin, verwertbare Trends von vorübergehenden Marktausschlägen zu unterscheiden“, sagt Thorsten Rühl, Fondsmanager von Deka-Euroland Balance. Sein Programm spürt daher nicht nur Trends auf, sondern beurteilt zusätzlich deren Güte. Ein eigens dafür entwickelter quantitativer „Qualitätsprüfer“ wertet aus, wie dynamisch die Notierungen unter dem Strich tatsächlich in die eine oder andere Richtung marschieren.
Ausgezeichneter Mischfonds
Abrupte Kurswechsel an den Börsen können zur Herausforderung werden. „Solche Trendbrüche sind für ein Konzept wie unseres die schwierigste Phase“, betont Rühl. Aber: „Extreme Richtungswechsel kommen oftmals nicht aus heiterem Himmel. Wenn wir entsprechende Anzeichen erkennen, richten wir den Fonds danach aus.“ Dies ist nicht nur im Sommer 2011 gelungen. „Das Trendfolgekonzept, mit dem Deka-Euroland Balance gesteuert wird, haben wir bereits im Sommer 2001 entwickelt“, erläutert Ulrich Neugebauer. „Es hat sich als außerordentlich robust erwiesen – auch während der Finanzmarktkrise 2008.“ Unabhängige Experten bestätigen die positive Bewertung regelmäßig, zuletzt etwa mit einer Auszeichnung bei den „Lipper Fund Awards 2011“** in der Kategorie „Mischfonds konservativ“ über drei und fünf Jahre. Für das Team der Deka sind solche Preise ein zusätzlicher Ansporn, das hohe Niveau zu halten. Kollege Computer lässt das allerdings kalt, er rechnet weiter wie immer.
** im Februar 2011
Deka-Euroland Balance
Der Mischfonds investiert in Aktien, Renten- und Geldmarktpapiere aus Euroland. Zur Bestimmung der Portfoliostruktur wird ein mathematisches Trendfolgemodell eingesetzt.Konditionen: Anteilklasse CF (ISIN DE0005896872): Ausgabeaufschlag 3,0 %, Verwaltungsvergütung 0,85 % p. a., laufende Kosten 0,99 %;
Anteilklasse TF (ISIN DE000DK1CHH6): kein Ausgabeaufschlag, Verwaltungsvergütung (einschließlich Vertriebsprovision) 1,2 % p. a., laufende Kosten 1,31 %
Sie möchten weitere Infos? Dann mailen Sie Ihre Anschrift und als Stichwort den Fondsnamen an fondsmagazin@deka.de. Oder besuchen Sie www.deka.de.
Deka JuniorPlan
Schöne Bescherung

„Annemarie, wo sind die dicken Kissen?“, ruft Karl Schütt durchs Haus. „Auf dem Ledersessel, aber brauchst du die noch?“, fragt Annemarie lachend aus der Küche zurück. „Haha“, antwortet ihr Mann und stopft sich zwei Kissen unter den roten Mantel. Zu eng, er muss auf kleinere Modelle ausweichen. Und noch etwas ist an diesem 6. Dezember anders: Zum traditionellen Nikolausauftritt bei Sohn Manfred hat sich diesmal auch Nichte Sabine mit ihrer Tochter angekündigt. Karl ist nervös, als er sich Kissen und Bart zurechtrückt.
Um viertel vor sechs ist der Sack mit Geschenken gefüllt. Pünktlich erreichen Karl und Annemarie das Haus ihres Sohnes. Karl Schütt ist bereits so in seine Rolle vertieft, dass er den starken Schneefall kaum registriert. Er klopft – ein Nikolaus klingelt nicht. Keine Reaktion. Zweiter Versuch, deutlich fester: TOCK, TOCK, TOCK! Endlich reißt Enkelin Lea die Tür auf und staunt. Aus dem Hintergrund ruft Manfred: „Hallo Papa, ist die Klingel kap...“ Mitten im Satz bemerkt er sein Missgeschick: „Ich meine, tritt ein, guter Nikolaus.“ Opa Schütt lässt sich nicht aus dem Konzept bringen. Er stapft schnurstracks durch den Flur ins Wohnzimmer und ruft: „HOHOHO, ich bin der Niko...“, da schreitet seine Schwiegertochter ein: „Halt, sofort stehen bleiben, der Teppich!“ Verdutzt schaut Karl nach unten und bemerkt seine schmutzigen Stiefel, die er schuldbewusst auszieht.
Überraschung für den Nikolaus
Karl lässt sich auf einen Sessel nieder und holt ein golden glänzendes Buch aus dem Sack: „So, Lea, komm doch einmal zu mir.“ Lea macht es sich auf dem Schoß vom Nikolaus bequem. „In meinem Buch steht, dass du deiner Mama immer beim Kochen hilfst.“ Lea freut sich über das Lob: „Stimmt, ich kann schon ganz alleine Gemüse schneiden, Opa.“ Ein Moment der Stille setzt ein, den Lea beendet: „Dein Bart sitzt schief.“ Sie greift ihrem Opa ans Kinn und rückt den weißen Rauschebart zurecht. „Du weißt, wer ich bin?“ Die Enkelin kichert: „Klar, schon seit letztem Jahr. Aber mach weiter, das ist sehr lustig.“ Opa lässt sich von der guten Laune anstecken und fährt mit der langen Lobesliste fort. Schließlich zaubert er ein Geschenk aus dem Sack. Lea gibt ihm einen Kuss auf die Wange: „Und der Umschlag? Letztes Jahr hast du mir einen Gutschein für meine Mappe gegeben, in der ich alles zu meinem Sparplan abhefte.“
Sabine staunt und flüstert Leas Vater zu: „Donnerwetter, deine Tochter kennt sich aber aus.“ Manfred antwortet: „Ja. Wir wollen, dass die Kinder so früh wie möglich lernen, vernünftig mit Geld umzugehen.“ Er erinnert Sabine daran, dass Karl ihnen früher regelmäßig Münzen für die Spardose schenkte: „Das war zwar immer eine große Freude, aber am Ende kam aus der Dose nur so viel heraus, wie hineingesteckt wurde. Lea habe ich erklärt, dass ein Fondssparplan besser ist, weil da das Geld investiert wird.“ „Und das versteht Lea?“ „Nicht genau, aber sie weiß, dass die Sparkasse ihr Geld zur DekaBank schickt, die sich anstrengt, mehr daraus zu machen.“
Sogar zu erzieherischen Zwecken lasse sich der Fondssparplan seiner Tochter nutzen. „Lea wollte sich von keinem einzigen ihrer alten Spielzeuge und Stofftiere trennen“, sagt Manfred. „Da habe ich ihr angeboten, dass wir einen Teil davon auf dem Flohmarkt verkaufen, das Geld in den Sparplan einzahlen und sie wieder einen neuen Beleg für die Mappe bekommt. Dafür hat sie dann glatt eingewilligt, den Speicher von den eingestaubten Spielsachen zu befreien.“ „Reicht es ihr denn, nur Belege zu sammeln?“ „Ja“, antwortet Manfred, „Lea findet es faszinierend, dass die Summe im Sparplan durch monatliche Raten, Geschenke und die Rendite immer weiter anwachsen kann. Außerdem habe ich ihr versprochen, dass sie sich Geld auszahlen lassen darf, wenn sie einmal einen besonderen Wunsch hat. Deka JuniorPlan ist da wirklich sehr flexibel.“
Max verzaubert Karl
„Pssst“, flüstert Manfreds Frau Beate, legt den Zeigefinger auf den Mund und deutet auf Opa Karl. Der strahlt bis über beide Ohren, denn er hält Max, das jüngste Familienmitglied der Schütts, auf dem Arm. „Hohoho, mein Kleiner, ich bin der Nikolaus“, sagt Opa ganz sachte. Max brabbelt vor sich hin. „Na also, wenigstens einer glaubt noch an mich. Damit hast du dir einen eigenen Deka JuniorPlan verdient.“
Wünsch dir was
Deka JuniorPlan bietet fünf Anlagemöglichkeiten: Neben Aktienfonds sind dies Deka-Zielfonds, die auf einen bestimmten Zeitpunkt ausgerichtet investieren, sowie Deka-ZielGarant mit zusätzlicher Höchststandsicherung zwischenzeitlich erreichter Kursgewinne und Garantie der Einzahlungen zum Laufzeitende.* Allerdings entfällt bei einer vorzeitigen Rückgabe die Kapitalgarantie, sodass es dann auch zu Verlusten kommen kann. Eine weitere Möglichkeit sind Dachfonds der Reihe DekaStruktur: 5, bei denen das Fondsvermögen je nach Risikoneigung des Anlegers auf Aktien, Anleihen, den Geldmarkt und Immobilien aufgeteilt wird. Schließlich ist auch Sparen mit Riester-Zertifizierung in Deka-ZukunftsPlan eine Option. Bei allen Sparplanvarianten sind Kursrückgänge während der Laufzeit nicht ausgeschlossen. Die Einzahlungen in Deka JuniorPlan können jederzeit aufgestockt, ausgesetzt oder gestoppt werden.
* Kapitalgarantie mindestens in Höhe des Erstausgabepreises abzüglich Ausgabeaufschlag sowie Höchststandsicherung des Anteilpreises jeweils zu den Garantieterminen, für Einzahlungen zum ersten Bankarbeitstag des Monats (in Luxemburg und Frankfurt am Main). Garantiegeber ist die Deka International S.A.



