Digitale Geldanlage Bravo, Robo!

Der Robo Advisor, also der digitale Vermögensmanager, der Deka-Tochter bevestor hat seit seinem Start 2017 mehrfach sehr gute Testbewertungen erhalten. fondsmagazin stellt das Konzept vor.


TEXT: Britta Nickl

„Alexa, gibt es heute Stau?“ So mancher Technikfan konsultiert morgens gerne einen digitalen Assistenten wie Amazons Alexa, um zu erfahren, wie er am schnellsten zur Arbeit kommt. Andere Berufstätige setzen traditionell auf die verlässliche Staumeldung im Radio – oder machen beides, denn doppelt hält bekanntlich besser, auch in diesem Fall.

Bei der Vermögensanlage führen ebenfalls verschiedene Wege zum Ziel. Die meisten Anleger wählen das Vieraugen-Gespräch mit dem Berater ihrer Sparkasse. Aber es wächst die Zahl derer, die online eine Geldanlage abschließen. Immerhin 61 Prozent der Deutschen sind laut einer Umfrage des Beratungsdienstleisters Accenture für eine digitale Geldanlage aufgeschlossen. An sie richtet sich die Deka-Tochter bevestor: ein digitaler Assistent für Sparkassenkunden, der den Einstieg ins Vermögensmanagement leicht macht. bevestor-Geschäftsführer Marco Lorenz: „Aktives Management und fundamentale Analysen gehen bei bevestor Hand in Hand mit quantitativen Ansätzen und Algorithmen."

Beratung im Pyjama

Was die digitalen Helfer leisten, ist nichts komplett Neues. Durch die richtigen Fragen finden sie heraus, welche Bedürfnisse und Ziele ihr Gegenüber hat und schlagen ihm eine passende Geldanlage vor. Nur sitzt ihr Gegenüber möglicherweise sonntags im Pyjama bei einer Tasse Kaffee am Küchentisch vor dem Laptop. Wenn der Interessent dann den bevestor- Anlageassistenten startet, dauert es keine zehn Minuten und er bekommt eine konkrete Portfolioempfehlung passend zu seinem Chance/Risiko-Profil. Je höher der Wertzuwachs ausfallen soll und je mehr Risiko ein Anleger einzugehen bereit ist, desto größer wird der Aktienanteil in der Empfehlung.

bevestor: digitale Geldanlage – mit persönlicher Note

Das Anlagekonzept Select gibt es in fünf weltweit diversifizierten Varianten, die sich in den Aktienquoten und den berücksichtigten Anlageklassen unterscheiden. Sie reicht von 0 Prozent für sehr sicherheitsorientierte Anleger, bis zu 90 Prozent für Chancensucher. Select setzt dabei auf einen intelligenten Mix aus ETFs, also börsengehandelten Indexfonds, die nicht aktiv gemanagt werden, sondern die Zusammensetzung eines Indizes – zum Beispiel des Dax oder EuroStoxx 50 – nachbilden. bevestor Select steht aber auch dafür, dass Anleger ihrem Vermögensmanagement eine persönliche Note geben können. Anleger können ihrem Portfolio bis zu drei attraktive Investmentthemen wie beispielsweise Wasser, Digital Lifestyle oder Industrie 4.0 beimischen.

Volle Rechenpower

Um aus tausenden ETFs und Fonds die aussichtsreichsten für Select herauszufiltern und sie je nach Anlageziel aufeinander abzustimmen, werden enorme Datenmengen ausgewertet. Dafür kommen Computerpower und die Expertise erfahrener Finanzmathematiker der Deka zum Einsatz. Sie betrachten unterschiedliche Verteilungen und spielen hunderte Kapitalmarktszenarien durch. So werden eine Vielzahl möglicher Marktentwicklungen in der Zukunft betrachtet und passende Kombinationen für unterschiedliche Anlegertypen ermittelt. In die Berechnung fließen sowohl Werte zu Risiken und Korrelationen aus der Vergangenheit ein als auch langfristige Renditeschätzungen der Deka-Volkswirte. „Am Ende steht ein Portfolio, das zwar nicht frei von Wertschwankungen ist, sich aber inunterschiedlichen Marktphasen bereits als robust erwiesen hat“, erklärt Geschäftsführer Björn Schmuck.

Zudem gelingt es dem Anlageassistenten von bevestor, seine Kunden sehr gut einzuschätzen – fünfthöchste Punktzahl im Ranking des Wirtschaftsmagazins Capital. Als Gesamtergebnis erreichte bevestor bei Capital vier Sterne oder sehr gut. Bei einem Test des ETF Extra-Magazins schnitt bevestor ebenfalls mit sehr gut ab.

So einfach ist bevestor

Einzigartiges Extra

Einzigartig unter den digitalen Geldverwaltern ist der optionale Anlageschutz bei bevestor, den Anleger jederzeit zu- oder abschalten können. Er hilft, größere Verluste in den Kundendepots zu vermeiden. Dafür ist jedes Musterportfolio mit einer individuellen Verlustgrenze ausgestattet, die nicht unterschritten werden soll – allerdings ohne Garantiezusage. Bei Wertsteigerungen entwickelt sich diese Sicherheitsbarriere mit aufwärts.

Klingt gut, also klick und fertig? Bei der Geldanlage möchte so mancher Anleger wohl etwas länger überlegen als bei der Bestellung eines USB-Sticks mit Amazons Alexa. Kein Problem, ein ausgewähltes Portfolio kann für später gespeichert werden – während der Bedenkzeit kann man entspannt beobachten, wie es sich dann in der Praxis bewährt. Oder man zieht doch noch eine Person aus Fleisch und Blut zu Rate: den eigenen Sparkassenberater.

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Stand: 25.11.2019