Dekapedia Core-Satellite-Strategie

Wie wird aus vielen guten Fonds-Ideen ein stimmiges Gesamtportfolio? Mit einem festen Kern und flexibleren Satelliten – Dekapedia stellt die sogenannte Core-Satellite-Strategie vor.


Gute Geldanlage funktioniert fast wie das Wunderwerk des Planetensystems und der Trabanten von Menschenhand. Um einen festen Kern kreisen flexibel Satelliten. Nur einfacher. Das sind die Komponenten:

Solide Grundlage: Der Kern stellt einen Großteil des Gesamtportfolios dar; rund 70 bis 80 Prozent gelten als Faustregel. Er enthält alle wichtigen Anlageklassen von Aktien über Anleihen bis zu Immobilien – und das weltweit gestreut. Der Kern soll eine langfristig solide Rendite abwerfen. Zugleich stellt er sicher, dass ein Portfolio keine Schlagseite bekommt, wenn ein einzelner Markt einmal schlecht läuft.

Chancen nutzen: Ob Anleger auf eine Branche wie Industrie 4.0, amerikanische Immobilien oder Anlagezertifikate schwören: Mit Satelliten können sie gezielt auf einzelne Marktsegmente setzen, die sie für aussichtsreich halten. Im Vergleich zum Kern sind die Satelliten niedrig gewichtet und können des Öfteren gewechselt werden – beispielsweise, wenn sich Trends an den Märkten oder die Wirtschaftslage ändern.

Fonds streuen sehr breit. Zum Teil enthalten sie Hunderte Wertpapiere verschiedener Anlageklassen. So eignen sie sich ideal, um auch maßgeschneiderte Anlagestrategien unkompliziert umzusetzen – schon eine Handvoll Fonds kann ausreichen. Gemeinsam mit ihren Kunden ermitteln die Wertpapierberater der Sparkassen zuerst das persönliche Chance-Risiko-Profil und schlagen dann passende Kerninvestments und Satelliten vor.

Stand: 11.04.2019