Vermögensbarometer Fonds zweimal unter den Top-3

Investmentfonds sind bei der Altersvorsorge weiter auf dem Vormarsch und nachhaltige Geldanlagen kein Nischenprodukt mehr – das sind bei den Themen Wertpapiersparen und Nachhaltigkeit zwei der zentralen Ergebnisse des DSGV-Vermögensbarometers, der jährlichen Umfrage zum Sparverhalten der Deutschen.


TEXT: Helene Adam

Die Coronakrise hat den Alltag vieler Menschen radikal verändert. Doch wie sieht das eigentlich bei der Geldanlage aus? Dieser und anderen Finanzfragen widmet sich das neue Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands. Zwischen 24. Juni und 10. Juli 2020 wurden mehr als 4800 Menschen ab 14 Jahren befragt.

Ein überraschendes Ergebnis: Die Zufriedenheit mit der gegenwärtigen finanziellen Situation insgesamt ist trotz der Coronakrise hoch. Im Vergleich zum Vorjahr ging sie nur um einen Prozentpunkt auf 42 Prozent zurück. Von einer schlechten bis sehr schlechten Finanzlage sprechen wie im Vorjahr 18 Prozent. Zumindest hier hat das Virus bisher keinen großen Effekt gehabt. Auch weil politische Maßnahmen offenbar gegriffen haben.

Anders sieht es hingegen bei der Frage nach finanziellen Einbußen aus. Die gab es natürlich trotzdem. Insgesamt 39 Prozent der Befragten bestätigten Einbußen, die auf die Pandemie zurückzuführen sind. Besonders betroffen sind, wie zu erwarten, Freiberufler und Selbstständige (66 Prozent).

Auch nach Veränderungen beim Konsumverhalten wurde gefragt. 57 Prozent gaben hier an, ihr Konsumverhalten nicht verändert zu haben. Allerdings haben doch 36 Prozent der Befragten den Konsum eingeschränkt, nur sieben Prozent gaben an, ihn ausgeweitet zu haben.

Mit Sachwerten durch die Krise

Auf die Frage, ob sie ihr Sparverhalten in Zeiten von Corona angepasst haben oder planen, dies zu tun, antworteten 32 Prozent mit ja. Weitere 17 Prozent möchten in andere Anlageprodukte investieren oder haben das bereits getan. Studienteilnehmer, die letztere Antwort gaben, wurden zusätzlich um Auskunft gebeten, welche Produkte sie dabei für besser oder weniger gut geeignet halten. Dass hier Sachwerte ganz oben standen kann nicht verwundern.

Dabei schafften es Investment- und Immobilienfonds trotz Krisensituation auf Platz 3. Interessant ist im Vergleich dazu, was von den befragten Personen als weniger gut geeignet eingruppiert wurde: Am schlechtesten schnitten da nach Tagesgeld und Sparkonto die Aktien und Direktinvestitionen ab.

Die positive Einordnung von Fonds und die Skepsis gegenüber Aktien zeigt, dass die Befragten inzwischen Investments in Einzelaktien als riskanter einstufen und Fonds als risikoärmer und krisentauglicher gelten. Das lässt sich vor allem mit einer breiteren Streuung der Investmentfonds erklären, mit der starke und einseitige Kursverluste reduziert werden sollen.

Fonds überholen Immobilie bei Altersvorsorge

Wer im Alter seinen Lebensstandard halten will, muss auch privat vorsorgen – das wissen die meisten. Doch wie viele legen tatsächlich fürs Alter zurück? Laut Vermögensbarometer sorgen 54 Prozent der Deutschen für den Ruhestand vor oder planen, dies zu tun.

Diese Personen wurden wiederum nach den Anlageformen gefragt, mit denen sie fürs Alter Geld anlegen, wobei Mehrfachnennungen möglich waren. Auf Platz eins landete wie letztes Jahr die Lebensversicherung (38 Prozent), gefolgt von der Rentenversicherung (34 Prozent) – beide mit minimalem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Auf Platz drei schafften es dank eines Plus von drei Prozentpunkten die Investmentfonds (27 Prozent), die hier damit an der selbstgenutzten Immobilie vorbeizogen.

Das Vermögensbarometer erklärt die Beliebtheit der drei am häufigsten gewählten Anlagearten damit, dass sich mit monatlichen Raten einfacher sparen und investieren lässt. Fondssparpläne sind dabei besonders flexibel, da sich die Raten jederzeit anpassen oder zeitweise aussetzen lassen. Zudem ist die Anlage mit geringen Monatsbeträgen möglich. Bei der Deka gibt es Sparpläne schon ab 25 Euro im Monat. www.deka.de

Nachhaltige Geldanlagen kommen aus der Nische

Der Erhalt der ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ressourcen wird den Menschen auch mit Blick auf den Vermögensaufbau immer wichtiger. Auch das ist eine weitere wichtige Erkenntnis der Befragung.

Rund 32 Prozent der Deutschen haben sich bereits mit dem Thema auseinandergesetzt. Besonders interessiert waren dabei nach Berufsgruppen die Auszubildenden, Beamten und Freiberufler sowie nach Altersgruppen die junge Menschen bis 29 Jahre (39 Prozent).

Die Ergebnisse des Vermögensbarometers zeigen, dass die nachhaltige Geldanlage kein Nischenprodukt mehr ist und bei Privatanlegern immer beliebter wird – deutlich wird aber auch, dass das Potenzial noch riesig ist.

Auch hier hat die Deka eine breite Produktpalette im Angebot, die jetzt noch weiter ausgebaut wurde. Mehr dazu hier.

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