Fonds Fünf Mythen zur nachhaltigen Geldanlage

Nachhaltigkeitsfonds sind im Kommen. Allerdings haben sie auch reichlich Nachholbedarf. Aber warum schrecken eigentlich noch viele vor einer Geldanlage zurück, von der Anleger, Umwelt und Gesellschaft gleichermaßen partizipieren können? Hier die gängigsten Irrtümer und Legenden.


1. Rendite und gutes Gewissen gehen einfach nicht zusammen.
Stimmt nicht! Wer in Unternehmen investiert, die nachhaltig wirtschaften, kann von Erfolgen profitieren. Der Deka-Nachhaltigkeit Aktien investiert in rund 200 Firmen – eines davon ist derzeit Vestas. Das Unternehmen baut Windkraftanlagen und bringt somit erneuerbare Energien nach vorne. Dabei ist es sehr erfolgreich: Mittlerweile ist es einer der größten Windkraftanbieter der Welt
 
2. Nachhaltigkeitsfonds entwickeln sich schlechter als andere Fonds.
Auch das ist ein Mythos. Zahlreiche Studien, unter anderem von der Harvard Business School und der London School of Business, aber auch der Berliner Steinbeis-Hochschule haben gezeigt, dass Nachhaltigkeitsfonds grundsätzlich nicht weniger Rendite erwirtschaften als traditionelle Fonds.
 
3. Nachhaltigkeitsfonds sind riskanter als andere Fonds.
Nein, Nachhaltigkeit ist kein Risikofaktor. Und auch bei Nachhaltigkeitsfonds ist es Pflicht, im Fondsporträt die Risikogruppe anzugeben. Hier kann man nachschauen, wie „riskant“ ein bestimmter Fonds ist. Der Deka-Nachhaltigkeit Renten und der Deka-Nachhaltigkeit Balance weisen in der Regel eher niedrigere Wertschwankungen auf, der Deka-Nachhaltigkeit Aktien im Vergleich eher höhere. Wie bei anderen Fonds gilt grundsätzlich: Wer ein geringes Risiko eingeht, erhält typischerweise eine geringere Rendite. Wer risikofreudiger ist, kann in der Regel eine höhere Rendite erzielen - aber auch mehr verlieren.
 
4. In Nachhaltigkeitsfonds sind bei der Auswahl der Aktien ökonomische Kriterien am Ende doch wichtiger als ökologische.
Jeder Fondsanbieter entscheidet selbst, welche Kriterien bei der Auswahl von Wertpapieren eine Rolle spielen. Bei Deka-Nachhaltigkeitsfonds wie Deka-Nachhaltigkeit Renten oder Deka-Nachhaltigkeit Aktien durchlaufen Unternehmen eine mehrstufige Prüfung. Dafür suchen die Fondsmanager unter den nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen diejenigen aus, die auch ökonomisch zu den besten ihrer Klasse gehören. Erst kommt also der Nachhaltigkeitsfilter, dann der ökonomische Filter.
 
5. Nachhaltige Geldanlagen sind nur ein Trick, mit dem Banken „grüner“ erscheinen wollen.
Ob ein Anbieter nur nach außen „grün“ erscheinen will oder es mit der Nachhaltigkeit wirklich ernst meint, lässt sich überprüfen. Im Nachhaltigkeitsbericht wird ausgewiesen, ob sich das Unternehmen auch selbst strenge Auflagen setzt. So gilt bei der DekaBank neben vielen anderen Maßnahmen auch für die Anlage eigener Gelder ein Filter mit Kriterien wie Umwelt, Rüstung, Menschenrechte oder Korruption.

Ein wichtiger Hinweis: Wie alle Wertpapieranlagen unterliegen auch Nachhaltigkeitsfonds Wertschwankungen, die sich negativ auf den Wert der Anlage auswirken können.

Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten.