Nachhaltige Investments Ein Öko-Label für Europas Firmen

Um den Klimaschutz voranzubringen, will die EU künftig stärker nachhaltige Investments fördern.


Mehr Schwungkraft für Verbesserungen im Umweltschutz; das ist ein wichtiges politisches Ziel, über das Einigkeit in Europa besteht. Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten haben jetzt auch bei Finanzprodukten mehr Transparenz beschlossen.

So bald wie möglich soll ein „Paris-Label“ Investments kennzeichnen, die mit dem EU-Klimaabkommen im Einklang stehen. Dazu sollen Experten eine Liste von Unternehmen erstellen, die nachweisen können, dass sie sich nach dem 1,5-Grad-Ziel richten. Im Pariser Abkommen ist vorgesehen, die Erderwärmung möglichst auf anderthalb Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

Die EU will ihren Ausstoß an Treibhausgasen bis 2030 im Vergleich zu 1990 um mindestens 40 Prozent senken. Auf diesem Weg will sie Zusagen aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015 umsetzen. Nach Schätzungen der EU-Kommission müssten zu diesem Zweck jedes Jahr etwa 180 Milliarden Euro klimafreundlich investiert werden.

Stand: 11.04.2019