Weltspartag Mama, wird mein Erspartes eigentlich mehr?

Auf dem Sparbuch nicht, denn die Zinsen kommen so schnell nicht wieder. Heute gilt: Wertpapiersparen statt Zinssparen. Der Weltspartag am 30. Oktober ist ein schöner Anlass, damit anzufangen.


TEXT: Peter Weißenberg

Mit dem Sparen kann man nicht früh genug beginnen, das wissen oft auch schon die Kinder. Gerade in Deutschland ist der Weltspartag dabei ein Fixpunkt, um einmal über das Geldanlegen nachzudenken – und am besten gleich Taten folgen zu lassen. Kluge Gedanken zum Sparen aus mehr als 2000 Jahren können da wertvolle Hinweise geben:

„Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt“Marcus Tullius Cicero, römischer Anwalt, Politiker und Philosoph, geboren 106 v. Chr.

Der römische Meisterredner war wohl etwas skeptisch, was die Bereitschaft seiner Landsleute zur Vermögensbildung anbelangt. Aber schon rund 2000 Jahre vor Erfindung des Weltspartags hat er eine wichtige Erkenntnis verbreitet: Wer frühzeitig Geld zurücklegt und dafür sorgt, dass es sich effektiv vermehrt, der kann daraus in späteren Jahren eine wichtige Einnahmequelle erschließen. Zum Beispiel, um damit den Führerschein oder die erste eigene Wohnung zu finanzieren.

„Hastig errafftes Gut zerrinnt; wer aber ruhig sammelt, bekommt immer mehr“Altes Testament; Die Sprüche Salomos (Spr 13,11)

Die Bibel gibt dem Anleger da einen heißen Tipp: Ruhig sammeln, was vom Taschengeld oder Omis kleinem Zuschuss übrig bleibt – ab damit in das Sparschwein und am Monatsende weiter ins Depot. Gerade für junge Sparer ist das Anlegen in Wertpapieren eine spannende Sache. Denn sie können über lange Zeit ihr Geld für sich arbeiten lassen und müssen sich nicht wegen unvermeidlicher Kursschwankungen verrückt machen. Gerade an den Kapitalmärkten liegt die Kraft oft in der Ruhe – und im regelmäßigen Sparen. Das belegen langfristige Ergebnisse von Fondssparplänen.

„Meine Mittel will ich so verwalten, dass wenig weit soll reichen“William Shakespeare, bedeutendster englischer Dramatiker des 16. Jahrehunderts

Keine schlechte Idee – aber da ist guter Rat gefragt. Ob Shakespeare den bei seinem Ersparten hatte? In die Sparkasse konnte er jedenfalls noch nicht gehen und das fondsmagazin gab es auch noch nicht. Heute hat Elmar Gaugenrieder, Sparplan-Experte der Deka, jedenfalls eine klare Empfehlung: „Das Kapital muss beim Vermögensaufbau arbeiten, um Erträge zu erwirtschaften. Und Zinsen sind auf absehbare Zeit nicht in Sicht.“ Jedenfalls keine positiven.

Es gibt aber Alternativen, zum Beispiel Fondssparpläne. Allein in den letzten beiden Jahren haben sich über eine Million Menschen in Deutschland entschieden, mit Wertpapiersparplänen der Deka zu sparen. Insgesamt sind es mehr als 4,5 Millionen. Schon bei jedem zehnten Fondsparplan der Deka ist der Depotinhaber ein Minderjähriger.

„Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt“Henry Ford, Gründer des Autoherstellers Ford Motor, geboren 1863

Der amerikanische Industrielle muss es wissen – schließlich war der Erfinder der Massenmobilität am Ende seines Lebens Milliardär. Und das trotz Absatzeinbrüchen in zwei Weltkriegen und einer großen Wirtschaftskrise. Ford hat zeitlebens kontinuierlich Geld für solche Schicksalsschläge zurückgelegt, seine Kinder zum Sparen erzogen und sein Unternehmen an die Börse gebracht. Wer sein Geld nicht ausgab, sondern am besten in ein breitgestreutes Bündel an Aktien investierte, konnte so an den visionären Ideen der realen Wirtschaft mitverdienen – und das ist auch heute mit Fonds ganz leicht machbar.

Der Deka-JuniorPlan investiert zum Beispiel alle Sparraten chancenreich in Investmentfonds, die am Kapitalmarkt breit streuend aktiv sind. Das steigert die Chancen und minimiert die Risiken erheblich – gerade im Vergleich zur Anlage in Einzeltitel. Anleger sollten jedoch beachten, dass sich Kursschwankungen auch negativ auf den Wert der Anlage auswirken können.

Wer regelmäßig für sein Kind sparen möchte, kann schon mit Beträgen ab monatlich 25 Euro beginnen. Das ist nur ein Bruchteil des Kindergeldes, und zu besonderen Anlässen können Verwandte und Freunde jederzeit Einmalbeträge beisteuern. Eine Mappe mit Gutscheinen und Infokarten, die jeder Besitzer dieses Fonds erhält, macht das Schenken leicht und persönlich. Vermögen bilden ist schließlich eine echte Familiensache – nicht nur am Weltspartag.

Mehr Informationen zum Sparen für Kinder finden Sie hier.

Übrigens: In der Weltsparwoche vom 28. bis 31. Oktober finden in vielen Sparkassen spannende Aktionen für die Nachwuchssparer statt – vom Clownauftritt über Malwettbewerbe und Schätzspiele bis zum Kräftemessen im Klettdart. Und wer sein Kleingeld einzahlt, kann sich auf ein kleines Geschenk freuen.

Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen Wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Anleger in deutscher Sprache bei ihrer Sparkasse [oder Landesbank] oder der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten.

Stand: 17.10.2019