Vermögensbarometer Wie die Deutschen sparen

Eine neue Studie zeigt Erfreuliches: Fast zwei Drittel der Deutschen sind zufrieden mit ihrer finanziellen Situation. Das ist der höchste Stand seit 2005.


Vier von fünf Befragten sorgen finanziell vor oder wollen dies. Zu diesen Ergebnissen kommt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV ) in seinem aktuellen Vermögensba­rometer, das jetzt unter dem Titel „Die Deutschen und ihr Geld" erschienen ist. Der DSGV hat hierfür 2.738 Menschen in ganz Deutschland befragt.

Die Zufriedenheit geht allerdings einher mit der Sorge, wie es mit dem Sparen weitergeht. Das meiste Kopfzerbrechen bereitet den Menschen nach wie vor die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank. Gefragt wurden sie auch, welche Anlageform sich in Zeiten niedriger Zinsen besonders eignen. Immobilien liegen zwar noch auf Platz eins, haben aber im Vergleich zu 2017 deutlich an Zuspruch verloren – die hohen Preise scheinen Wirkung zu zeigen. Von allen Anlageformen haben Investmentfonds am meisten Anhänger hinzugewonnen und rangieren auf Platz zwei.

Die Forscher haben auch untersucht, was die Befragten zum Sparen anspornt. „Bei der Motivation zum Sparen nimmt die Altersvorsorge beziehungsweise Zukunftssicherung mit 28 Prozent der Nennungen Platz eins ein", sagen die Experten. Auf dem zweiten Platz folge mit 23 Prozent die Rücklagenbildung für Notsituationen. Gespart werde aber auch für konkrete Anschaffungen (14 Prozent), für Urlaub und Freizeitaktivitäten (acht Prozent) oder die Erfüllung eines Wunsches (sieben Prozent).

Das ganze Vermögensbarometer 2018 zum Download finden Sie hier.