Volatilität Der Weg ist das Ziel

Schwankungen an den Aktienmärkten gehören dazu, auch wenn sie Anleger verunsichern können. fondsmagazin zeigt, wie Sie sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.


TEXT: Volker Tietz

Märkte, die sich – wie im Jahr 2017 – unaufgeregt und stetig nach oben entwickeln, machen Anleger glücklich und schonen das Nervenkostüm. Aber das kann auch einlullen und vergessen machen, dass tägliche Kursschwankungen von 2 bis 3 Prozent an der Börse eigentlich nichts Ungewöhnliches sind.
 
Eine erhöhte Volatilität ist gleichbedeutend mit schwankenden, oft fallenden Aktienkursen. Der Markt verarbeitet in solchen Phasen Dinge, die ihn stören. Oft ist das nur von kurzer Dauer. Nach Beseitigung der Irritation ist der Weg dann wieder frei für steigende Kurse. Nur wenn sich das fundamentale Umfeld wirklich eintrübt, sind stärkere Ausschläge zu beobachten.

Die Rückkehr der Volatilität kündigte sich in den ersten Monaten des Jahres 2018 an. Plötzlich war sie wieder da, die schwankungsfreudige Börsenwelt mit all ihren Facetten, Chancen und Risiken. Und mit ihr verbunden steht in den Gesichtern der Anleger die Frage geschrieben, wie sie mit den höheren Schwankungen umgehen sollen. Aber kein Grund zu verzagen: Selbst für unruhige Märkte gibt es attraktive Lösungen. 

Frühzeitig auf Veränderungen eingestellt


Dass die Deutschen eher sicherheitsorientiert sind und mehrheitlich Angst um ihr Geld haben, ist allseits bekannt. Doch gemeinsam mit ihren Beratern haben sich viele Sparkassenkunden schon 2017 darauf eingestellt, dass die ruhige Phase an den Aktienmärkten zeitnah enden könnte. Kurzfristig etwas holprig, langfristig aber aussichtsreich, davon sind zahlreiche Kunden überzeugt und haben sich als Absicherung eine Verlustbegrenzung1 ins Depot gelegt.
 
„Wenn die Märkte einmal stark atmen, sind die Kunden mit dieser Verlustbegrenzung geschützt“, erläutert Joachim Fleckenstein, Leiter Vermögensverwaltende Fonds. Die Strategie sieht vor, Verluste auf Sicht von zwölf Monaten zu begrenzen, indem das Vermögen je nach Marktentwicklung teilweise oder komplett in wertstabilere Anlagen umgeschichtet wird. Spätestens nach Ablauf des Jahres erfolgt eine automatische Wiederanlage in die vom Kunden ursprünglich gewählte Kapitalmarktvariante.

Eine Verlustbegrenzung lässt sich etwa beim Deka-Vermögenskonzept einsetzen; eine Form der fondsgebundenen Vermögensverwaltung, die ein ganzes Set vom Anleger zu- und abschaltbarer Depotstrategien bietet. Gerade in volatileren Zeiten können Strategien wie Kapital2- und Gewinnerhalt oder Ein- und Ausstiegssteuerung sehr hilfreich sein. Da Sicherheitspolster aber auch Rendite kosten können, sollten sie nicht auf Dauer aktiviert werden. Hier hilft das Gespräch mit dem Sparkassenberater, um das jeweils angemessene Verhältnis von Rendite und Risiko zu finden. 

Ein weiteres mögliches Kerninvestment, das sich eher an Einsteiger mit kleineren Vermögen richtet, ist die Deka-BasisAnlage. Auch hier wird das angelegte Kapital mit Sicherungskomponenten3 versehen. Der Anleger kann bei Deka-BasisAnlage aus vier Varianten mit Aktienquoten von maximal 20 bis 100 Prozent wählen. Wer sich vorab näher mit den Varianten beschäftigen möchte, wirft am besten einen Blick auf den Anlagemixer. Er zeigt, wie sich mögliche Wertschwankungen bei unterschiedlichen Aktienquoten auswirken: Je höher die Chancen, desto größer auch die Schwankungen, lautet die Grundformel. Nachvollziehbar, da die Aktienquote entsprechend erhöht wird.

Für Steffen Selbach, Leiter Vermögensverwaltung, Multi Asset und Investmentstrategie, sind sowohl Deka-Vermögenskonzept als auch Deka-BasisAnlage ein „ideales Fundament im Depot“. Und für Anleger, die breit gestreut ein offensives Depot stabilisieren, ein defensives mit einer Renditechance ergänzen, oder nur über einen Einzelfonds in mehrere Asset-Klassen gleichzeitig investieren möchten, bieten sich vor allem auch Multi-Asset-Fonds an – sei es der sehr defensiv ausgerichtete Deka-Multi Asset Ertrag, der je nach Marktlage drei verschiedene Investmentansätze nutzt, um so möglichst immer im grünen Bereich zu bleiben. Oder sei es der offensive Deka-BasisStrategie Flexibel, der dem Fondsmanagement viel Raum gibt, vor allem die Chancen der Volatilität nutzen will und bewusst höhere Risiken in Kauf nimmt.
 
Denn nicht vergessen: Kursschwankungen gehören an der Börse einfach dazu. Absichern ist von Zeit zu Zeit sinnvoll. Aber wer sich dauerhaft gegen möglichst alles absichert, muss damit rechnen, auf Dauer mehr Chancen zu verpassen. 

Mehr zu Deka-Multi-Asset-Fonds finden Sie hier.

Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de halten.

Stand: 16.05.2018